Nachruf - Die CDU Sohren trauert um Heinz Michel

Geschrieben von Axel Gauer. Veröffentlicht in CDU Gemeindeverband Kirchberg 2016

Ehrenbürger der Ortsgemeinde Sohren
Ortsbürgermeister von 1974 bis 1999

Heinz Michel war 25 Jahre unser Ortsbürgermeister. Darüber hinaus gehörte er langjährig dem Verbandsgemeinderat und dem Kreistag an. Während seiner Amtszeit hat er die Gemeinde prächtig vorangebracht. Heinz Michel ergriff stets die Initiative und war Ideengeber und Motor für viele wegweisende Entwicklungen unserer Gemeinde. Exemplarisch seien die Erschließung mehrerer Baugebiete, die Vermarktung der Sohrener US-Housing, der Bau der Bürgerhalle, die Weiterentwicklung der Kinder gärten und Schulen, die Ansiedlung des Altenheimes, die Einrichtung des Jugendzentrums und die weitreichende Unterstützung unserer Ortsvereine erwähnt – um nur einige wenige Punkte zu nennen.

Auch die Partnerschaft mit der belgischen Gemeinde Slijpe-Middelkerke war ihm ein besonderes Anliegen. Die Zukunft des Flughafens lag ihm bis zuletzt sehr am Herzen. Auf seine Initiative gründete sich der Verein „Bür ger für Hahn“.

Heinz Michel war ein kommunalpolitisches Urgestein im besten Sinne des Wortes. In der Ortsgemeinde Sohren, der Verbandsgemeinde Kirchberg und im Rhein-Hunsrück-Kreis prägte er über Jahrzehnte maßgeblich die Politik unserer Heimatregion mit. Sein ganzes Engagement und sein unermüdlicher Einsatz galten stets einer Politik, die sich am Wohle der ihm anvertrauten Bürger orientierte.

1999 wurde ihm in Anerkennung seiner vielfältigen Verdienste die Ehrenbürgerwürde der Ortsgemeinde Sohren verliehen.

Nach seiner aktiven Zeit blieb er ein stets wacher Geist und geschätzter Ratgeber. Heinz Michel war nicht nur Politiker, Ortsbürgermeister und Ehrenbürger – er war vor allem Mensch. Ein Mensch – geachtet, geschätzt, respektiert.

In seiner bescheidenen und warmherzigen Art vermochte er es, auch in schwierigen Situationen überzeugend zu vermitteln, zu versöhnen und Menschen zusammenzubringen. Mit seinem Einfühlungsv ermögen und seiner Umsicht konnte er Menschen berühren und begeistern, moti vieren und mobilisieren. Er hatte mehr als nur ein offenes Ohr für die großen, aber auch für die vielen kleinen Anliegen der Bür gerinnen und Bürger – die Menschen haben gerne seine Hilfe und seinen Rat in Anspruch genommen.

Heinz Michel – ein besonderer Mensch und Kommunalpolitik er mit einzig artigen Verdiensten. Sein Name wird unvergessen mit der Gemeinde Sohren verbunden bleiben. Er hat einen festen Platz in unseren Herzen. In dankbarer Erinnerung verneigen wir uns vor seinem Lebenswerk.

Unser Mitgefühl gilt seiner Familie und seinen Angehörigen. Wir wünschen ihnen viel Kraft in dieser schweren Zeit. Wir werden sein Andenken stets in Ehren halten.

Markus Bongard, Ortsbürgermeister Sohren

CDU liefert Fakten zu Landerechten am Flughafen Hahn

Geschrieben von Axel Gauer. Veröffentlicht in CDU Gemeindeverband Kirchberg 2016

Flughafen Hahn: SPD-Ablenkungsmanöver zerplatzen wie Seifenblasen!

Mit klaren Ansagen und detaillierten Fakten räumt die CDU im Rhein-Hunsrück-Kreis mit den „SPD-Ablenkungsmanövern“ zum Flughafen Hahn auf. Die Christdemokraten nehmen dabei allen voran zu den Landerechten am Flughafen Hahn ausführlich Stellung.

„Nachdem die Versuche der Regierung gescheitert sind, die Verantwortung des gescheiterten ersten Verkaufs auf das Beratungsunternehmen KPMG abzuwälzen und es entgegen den Äußerungen der Landesregierung doch einen zeitlichen Druck mit dem Ziel des Verkaufsabschlusses vor der Sommerpause gegeben hat, zerplatzen nun auch die letzten Ablenkungsmanöver der SPD wie Seifenblasen“, so der CDU-Landtagsabgeordnete Hans-Josef Bracht. Die Christdemokraten treten dabei einer weiteren Aussage von Malu Dreyer und SPD-Vertretern entgegen, wonach die Ministerpräsidentin versuchte, die schwierige wirtschaftliche Lage am Hahn mit fehlenden Landerechten durch das Bundesverkehrsministerium zu begründen. „Es hat uns schon gewundert, dass dieser Aspekt jetzt thematisiert wurde. Aber die Erklärung dafür ist einfach: Er ist wiederum nur ein Ablenkungsmanöver“, so der Vorsitzende der CDU-Kreistagsfraktion, Wolfgang Wagner.

Die Christdemokraten verweisen auf klare Fakten, die sie vom Bundesverkehrsministerium erhalten haben. Demnach erfolgt die Genehmigung von Linienfluganträgen durch das Luftfahrt-Bundesamt weltweit auf der Grundlage bilateral vereinbarter Verkehrsrechte, die sich die jeweiligen Staaten gegenseitig gewähren. Die Vereinbarungen beruhen auf den Prinzipien der Ausgewogenheit und Gegenseitigkeit, damit sich die Luftfahrtunternehmen beider Seiten unter fairen und vergleichbaren Rahmenbedingungen wirtschaftlich entfalten können. Innerhalb des europäischen Wirtschaftsraumes (EWG) ist der Luftverkehr liberalisiert, so dass keine Beschränkungen mehr bestehen. Vor diesem Hintergrund gab es demnach im Zeitraum vom 01.04.2016 bis 28.09.2016 für den Flughafen Hahn vier Anträge für Passagierdienste, die alle genehmigt werden konnten. Zudem gingen beim Luftfahrt-Bundesamt 63 Anträge für Frachtflüge ein. Davon konnten 58 Anträge genehmigt werden. Fünf Anträge mussten abgelehnt werden, da die Voraussetzungen für die Genehmigung nicht vorlagen. „Es ist also klar: Die vorgeschobenen Ablenkungsmanöver sind wie ein Kartenhaus in sich zusammen gefallen. Weder die EU-Kommission, noch KPMG oder das Bundesverkehrsministerium, sondern ganz allein die SPD-geführte Landesregierung trägt die Verantwortung für die höchst brenzlige Lage und die weitere fliegerische Nutzung des Flughafens“, so Bracht. Und Wagner ergänzt: „Denn nur mit einer weiteren fliegerischen Nutzung können Hunderte Arbeitsplätze am Flughafen und in der Region langfristig gesichert werden.“

Flughafen Hahn: CDU und Freie Wähler bringen Antrag in Kreistag!

Geschrieben von Axel Gauer. Veröffentlicht in CDU Gemeindeverband Kirchberg 2016

Kreistag soll Appell an die Landesregierung richten – Fliegerische Nutzung des Flughafens soll dauerhaft sichergestellt werden

Die Fraktionen von CDU und Freien Wählern bringen einen gemeinsamen Antrag in den Kreistag des Rhein-Hunsrück-Kreises ein. Darin steht die Forderung nach einer weiteren fliegerischen Nutzung des Flughafens Hahn im Mittelpunkt. Wörtlich heißt es: „Die Landesregierung möge alles dafür tun, bei dem laufenden Verkaufsprozess darauf hinzuwirken, dass der Flugbetrieb auch in Zukunft dauerhaft sichergestellt ist. Gegebenenfalls ist der Verkaufs- bzw. Verhandlungsprozess zu verlängern.“

Nachdem Hunderte Hunsrücker Bürger in Mainz für den Erhalt und eine weitere fliegerische Nutzung des Flughafens Hahn demonstriert haben, ist aus Sicht der Kreistagsfraktionen von CDU und Freie Wähler wichtig, dass der Kreistag klar Position bezieht. Dabei setzen die Fraktionssprecher, Wolfgang Wagner (CDU) und Stefan Wickert (Freie Wähler) auch auf die Unterstützung aller Fraktionen im Kreistag. „Denn gerade ein klares Zeichen aus der Region ist wichtig“, betonen die Fraktionschefs. Hintergrund der Initiative sind verschiedenen Veröffentlichungen in den letzten Monaten zum Verkaufsprozess des Flughafens Hahn. Demnach bestehe in der Bevölkerung und auch bei den politisch Verantwortlichen in der Region die Sorge, dass am Ende ein Investor den Vorrang erhält, der den Flugbetrieb möglicherweise in der bekannten Intension nicht weiterführen würde. „Diese Vorstellung ist so nicht akzeptabel, da zahlreiche Betriebe und Arbeitsplätze vom Flugbetrieb abhängig sind“, begründen Wagner und Wickert.

CDU und Freie Wähler begründen ihren Appell allen voran mit drei maßgeblichen Argumenten. Die beiden Kreistagsfraktionen sprechen mit Bezug auf die Funktion als Verkehrsflughafen für den Standort von einem „einzigartigen Alleinstellungsmerkmal, das neben der straßenverkehrlichen Anbindung ein besonderes Interesse für ansiedlungswillige, insbesondere flugaffine Unternehmen weckt“. Gleichzeitig wird auf die zahlreichen Unternehmen am und um den Hahn verwiesen, die sich gerade aufgrund des Flugbetriebs angesiedelt haben und deren Bestand auch vom Flugbetrieb abhängig sind, sodass die damit verbundenen Arbeitsplätze gefährdet sind. Und nicht zuletzt verweisen die Fraktionen von CDU und Freie Wähler in der Resolution auch auf die Ortsgemeinden rund um den Flughafen Hahn, die in den letzten Jahren auf den Bestand des Flughafens vertraut und große kommunale Investitionen sowie Entscheidungen am Weiterbetrieb der fliegerischen Nutzung ausgerichtet haben. „Ohne die Flughafenfunktion verliert der Standort seine Attraktivität. Bei einer Umwandlung des Flughafens in ein reines Gewerbegebiet sind Steuergelder und Hunderte Arbeitsplätze in Gefahr. Für uns ist daher klar, dass wir uns mit Nachdruck für die weitere fliegerische Nutzung des Flughafens einsetzen werden“, machen Wolfgang Wagner und Stefan Wickert deutlich.

Hahn-Verkauf: CDU will weiter fliegerische Nutzung!

Geschrieben von Axel Gauer. Veröffentlicht in CDU Gemeindeverband Kirchberg 2016

Die CDU in der Region um den Flughafen Hahn setzt sich mit Nachdruck für eine weitere fliegerische Nutzung ein.

CDU sieht hunderte Arbeitsplätze bei Umwandlung des Flughafens in Gewerbegebiet in Gefahr!

Die CDU im Rhein-Hunsrück-Kreis will weiterhin eine fliegerische Nutzung am Flughafen Hahn. Im Falle einer Umwandlung des Flughafens in ein reines Gewerbegebiet sehen die Christdemokraten hunderte Arbeitsplätze in Gefahr. Einen Schwerpunkt auf Gewerbeansiedlung kommt für die CDU nur in Ergänzung zum Flugbetrieb in Betracht. Angesichts der Medienberichte über die Hahn-Interessenten, die im Falle eines Kaufs eine Umwandlung des Flughafens in ein reines Gewerbegebiet anstreben würden, wirken die jüngsten Aussagen der Ministerpräsidentin für die CDU alarmierend. „Baut die Landesregierung bereits für eine Umwandlung des Flughafens nur noch in einen Verkehrslandeplatz vor und hat sie sich bereits auf das mögliche Aus für den Flughafen eingestellt?“, fragt der Vorsitzende der CDU-Kreistagsfraktion, Wolfgang Wagner. Angesichts der aktuellen Entwicklung blicken die heimischen Christdemokraten mit großer Sorge auf den Verkaufsprozess. „Denn gerade am Flugbetrieb hängen direkt und indirekt hunderte Arbeitsplätze in der Region“, verdeutlicht der Vorsitzende des CDU-Gemeindeverbandes Kirchberg, Bernd Hoffmann.

Dass die weitere fliegerische Nutzung auch nach EU-Recht eine Voraussetzung beim Verkauf des Flughafens Hahn sein kann, bestätigt jetzt der erfahrene CDU-Europaabgeordnete Dr. Werner Langen. Demnach hat die Landesregierung also sehr wohl Einfluss darauf, ob der Flughafen auch zukünftig fliegerisch genutzt wird.

„Malu Dreyer steht das Wasser bis zum Hals. Mit Blick auf den ersten gescheiterten Verkaufsversuch kann man zu den Schlüssen kommen, dass die Landesregierung den Flughafen einfach loswerden will und dann dem Käufer die Verantwortung für die Schließung des Flughafens in die Schuhe schieben will. Das ist mit uns und der ganzen Region nicht machbar“, so der CDU-Landtagsabgeordnete Alexander Licht.

Denn neben dem Verlust von Arbeitsplätzen sieht die CDU auch Steuergelder in Gefahr. Sie verweisen auf Investitionen in Terminal und die für den Flugbetrieb nötige Infrastruktur. „In den Flughafen und den Flugbetrieb sind viele Millionen an Steuergeldern geflossen. Sicher gute Investitionen für den Flughafen und unsere Region", so der CDU-Landtagsabgeordnete Hans-Josef Bracht, der aber auch anmerkt: „Wenn es den Flughafen allerdings nach dem Verkauf in der bisherigen Form nicht mehr geben sollte, wäre das Steuergeld verschwendet.“

Die CDU in der Region um den Flughafen Hahn setzt sich mit Nachdruck für eine weitere fliegerische Nutzung ein!

Hahn: Fliegerische Nutzung kann Voraussetzung für Verkauf sein!

Geschrieben von Axel Gauer. Veröffentlicht in CDU Gemeindeverband Kirchberg 2016

EU-Recht: Land kann Verkaufsbedingungen im öffentlichen Interesse definieren – CDU verweist auf Informationen des CDU-Europaabgeordneten Dr. Werner Langen

Die CDU im Rhein-Hunsrück-Kreis fordert die Ampel-Landesregierung auf, die weitere fliegerische Nutzung zu einer Voraussetzung für den Verkauf des Flughafens Hahn zu machen. "Denn wenn der Flughafen in ein reines Gewerbegebiet umgewandelt wird, sind nicht nur Steuergelder, sondern auch Hunderte Arbeitsplätze gefährdet", betont der CDU-Landtagsabgeordnete Hans-Josef Bracht. Die Christdemokraten hatten sich bereits vor einigen Tagen mit Nachdruck für eine weitere fliegerische Nutzung am Flughafen Hahn stark gemacht, nachdem Medien von Interessenten berichteten, die den Flughafen in ein reines Gewerbegebiet umwandeln wollen. Auch der Verein „Bürger für Hahn“ hat sich für eine weitere fliegerische Nutzung ausgesprochen und sich mit Sorge vor dem Verlust von Arbeitsplätzen an die rheinland-pfälzische Landesregierung gewandt.

Dass die weitere fliegerische Nutzung auch nach EU-Recht eine Voraussetzung beim Verkauf des Flughafens Hahn sein kann, bestätigte den Christdemokraten der erfahrene CDU-Europaabgeordnete Dr. Werner Langen. Demnach könne die Landesregierung laut Langen selbstverständlich Verkaufsbedingungen im öffentlichen Interesse definieren. Das Land als Eigentümer sei beim Verkauf verpflichtet, auch das Gesamtkonzept mit Blick auf gefährdete Arbeitsplätze in den Fokus zu nehmen. „Demnach hat Malu Dreyer mit ihrer Ampel-Landesregierung also sehr wohl Einfluss darauf, ob der Flughafen auch zukünftig fliegerisch genutzt wird. Es bleibt nur zu hoffen, dass es nach dem spektakulär gescheiterten ersten Verkaufsversuch nicht zu einem Panikverkauf an einen Käufer ohne fliegerische Perspektive kommt“, unterstreicht der Vorsitzende der CDU-Kreistagsfraktion, Wolfgang Wagner.

Langen, ein profunder EU-Kenner, hatte auch bereits vor einigen Wochen darauf verwiesen, dass der Verkauf nicht zwingend an den meistbietenden Interessenten erfolgen muss, wie die Landesregierung bis zuletzt mit Blick auf den gescheiterten Verkauf an das chinesische Unternehmen SYT behauptet hatte. Selbst der neue Berater der Landesregierung, Wirtschaftsprüfer und Transaktionsberater Martin Jonas, musste dies kürzlich einräumen und der Ansicht von Werner Langen zustimmen. „Es gibt keine Ausreden mehr: Es ist die Verantwortung von Malu Dreyer und der Ampel-Regierung, dass der Hahn auch nach einem Verkauf weiterhin als Flughafen genutzt wird“, machen die Christdemokraten Hans-Josef Bracht und Wolfgang Wagner deutlich.

Bürgerfest am 11. September auf dem Kaefer-Platz

Geschrieben von Axel Gauer. Veröffentlicht in CDU Gemeindeverband Kirchberg 2016

CDU-Bürgerfest Sohren am 11.09.2016

Der CDU Ortsverband Sohren-Büchenbeuren veranstaltet am Sonntag, den 11.09.2016, sein traditionelles Bürgerfest auf dem Kaefer-Platz in Sohren. Im Anschluss an den Frühschoppen ab 11:30 Uhr findet das Mittagessen mit „Hunsrücker gefüllten Klößen mit Apfelmus“ statt. Die Speisen können selbstverständlich wie auch in den vergangenen Jahren gerne mitgenommen werden. Wer möchte, kann gerne sein Mittagessen per per e-mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! oder telefonisch unter 06543 / 3045 vorbestellen.
Für das leibliche Wohl ist auch am Nachmittag mit Kaffee (kostenlos) und selbstgebackenem Kuchen sowie leckeren Würstchen bestens gesorgt.

Unser Abgeordneter MdL Hans-Josef Bracht, der 1. Beigeordnete der Verbandsgemeinde Kirchberg Wolfgang Wagner, der Sohrener Ortsbürgermeister Markus Bongard sowie die örtlichen Mandatsträger werden auch anwesend sein und freuen sich auf den Dialog zu aktuellen Themen.

Auf Ihr Kommen freuen sich die Mitglieder des CDU Ortsverbandes Sohren-Büchenbeuren!

Besuch Schloss Gemünden

Geschrieben von Axel Gauer. Veröffentlicht in CDU Gemeindeverband Kirchberg 2016

Der Bundestagsabgeordnete und Staatssekretär Peter Bleser informierte sich gemeinsam mit örtlichen Vertretern der CDU im Schloss Gemünden/Hunsrück über die abgeschlossenen Baumaßnahmen, welche mit Bundes- und Landesmittel in 2014 und 2015 gefördert wurden. Peter Bleser zeigte sich sichtlich beeindruckt von dem tollen Anwesen, welches nicht ohne Grund unter Denkmalschutz steht.

Er bedankte sich ausdrücklich bei der Familie von Salis-Soglio für ihr Engagement und ihre Bereitschaft, auch hohe  Eigenmittel einzusetzen, welche zur Erhaltung des Kulturdenkmals permanent aufgebracht werden müssen. Der Staatssekretär hofft, dass auch für zukünftige Renovierungs- und Erhaltungsmaßnahmen weitere Förderungen möglich sein werden; hierfür sicherte er seine  Unterstützung zu.

v.l.n.r. Bernd Hoffmann (Vorsitzender GV Kirchberg), Olaf Ketzer (Vorsitzender CDU Gemünden), MdB Peter Bleser, Ehepaar von Salis-Soglio
v.l.n.r. Bernd Hoffmann (Vorsitzender GV Kirchberg), Olaf Ketzer (Vorsitzender CDU Gemünden), MdB Peter Bleser, Ehepaar von Salis-Soglio

Kundgebung zur Solidarisierung mit den Beschäftigten am Flughafen Hahn

Geschrieben von Axel Gauer. Veröffentlicht in CDU Gemeindeverband Kirchberg 2016

Kundgebung zur Solidarisierung mit den Beschäftigten am Flughafen Hahn

In der vergangenen Woche fanden sich viele Mandatsträger der CDU im Rhein-Hunsrück-Kreis zu einer Kundgebung am Flughafen Hahn zusammen zur Solidarisierung mit den Beschäftigten am Flughafen Hahn. Das Verwirrspiel um den Verkauf des Flughafens Hahn wird immer undurchsichtiger. Hierzu trafen sich die heimischen CDU-Politiker vor dem Terminal, um zu demonstrieren, wie wichtig es ihnen ist, dass es auf dem Hahn weitergeht und der Flughafen einer positiven Zukunft entgegensieht. Vor Ort waren u.a. der Landrat des Rhein-Hunsrück-Kreises Marlon Bröhr, die MdL Hans-Josef Bracht und Alex Licht, der Verbandsbürgermeister Harald Rosenbaum, der Ortsbürgermeister von Sohren Markus Bongard sowie der Vorsitzende des Betriebsrates der FFHG (Flughafen Frankfurt-Hahn GmbH) Thomas Dillmann. Letzterer informierte, dass sich die Mitarbeiter zurzeit sehr große Sorgen machen um ihre Zukunft bzw. um den Flughafen Hahn. „Keiner weiß, ob und wie es weitergeht. Wir erfahren alles nur aus der Zeitung“. Die Aktivisten waren sich einig, dass nur mit diesen gezielten und vorbereiteten Aktionen medienwirksam etwas bewegt werden kann. Der Slogan der Landesregierung „Yes we can airport“ trifft leider nicht auf einen kontrollierten organisierten Flughafenverkauf zu. Es werden weitere Unterstützerunternehmungen dieser Größenordnung folgen!

Bund förderte Städtebau im Rhein-Hunsrück-Kreis mit mehr als einer halben Millionen Euro

Geschrieben von Axel Gauer. Veröffentlicht in CDU Gemeindeverband Kirchberg 2016

Der Parlamentarische Staatssekretär beim Bundesminister für Ernährung und Landwirtschaft, Herr MdB Peter Bleser besuchte am Montag, 23.05.2016 die Stadt Kirchberg/Hunsrück, um sich ein Bild von den dortigen Baumaßnahmen in der „Oberstraße Gänsacker“ zu verschaffen. Er wurde von zahlreichen CDU-Vertretern wie dem neuen Landtagsvizepräsidenten Hans-Josef Bracht, Verbandsbürgermeister Harald Rosenbaum, Stadtbürgermeister Udo Kunz und dem CDU-Gemeindeverbandsvorsitzenden Bernd Hoffmann begrüßt. Peter Bleser zeigte sich von den

Baufortschritten sichtlich beeindruckt und betonte die Wichtigkeit solcher Fördermittel:
„537.500 Euro investierte der Bund 2015 in städtebauliche Maßnahmen im Rhein-Hunsrück-Kreis“, so der Bundestagsabgeordnete Peter Bleser. Im Rahmen der interkommunalen Zusammenarbeit zwischen Kirchberg und Gemünden wird der Ausbau des Sanierungsgebietes „Oberstraße Gänsacker“ in Kirchberg mit 95.200 Euro und den historischen Ortskern Gemünden mit 54.200 Euro gefördert.

In Emmelshausen bezuschusste der Bund den Stadtkern mit 150.000 Euro im vergangenen Jahr. Die Ortsgemeinde Simmern erhielt 238.100 Euro aus dem Zentrenprogramm für die Innenstadt. Über diese Zahlen informierte der Parlamentarische Staatssekretär Florian Pronold im Bundesbauministerium den Bundestagsabgeordneten.  
In den letzten 10 Jahren förderte der Bund den Städtebau im Rhein-Hunsrück-Kreis mit mehr als 14 Millionen Euro. „Das ist eine stolze Bilanz“, freut sich Peter Bleser. „Mit der Städtebauförderung übernimmt die Bundesregierung flächendeckend Verantwortung für die Entwicklung unserer Kommunen und Landkreise. Eine intakte Infrastruktur ist Voraussetzung für die Ansiedlung von Unternehmen und den Zuzug von Familien und damit für die Zukunft des ländlichen Raumes.“

Peter Bleser will diese Maßnahmen auch für kleinere Dörfer erreichen. „Deshalb haben wir im Bundestag eine Änderung des Gesetzes über die Gemeinschaftsaufgabe „Verbesserung der Agrarstruktur und des Küsten-schutzes“ (GAK) auf den Weg gebracht.

Bisher konnten wir mit dem GAK-Gesetz nur agrarbezogenen Maßnahmen fördern. Das neue Gesetz ermöglicht eine Förderung von Maßnahmen für die ländliche Entwicklung insgesamt. So z.B. Investitionen in die Infrastruk-tur, in nichtlandwirtschaftliche Kleinstbetriebe, in die Umnutzung von Ge-bäuden, etwa als Multifunktionshaus, in den ländlichen Tourismus und in die Verbesserung des kulturellen und natürlichen Erbes der Dörfer“, so Bleser.
In diesem Jahr werden dafür 30 Millionen Euro bereitgestellt und in den Folgejahren jeweils 60 Millionen Euro.

Städtebauliche Förderung durch den Bund im Landkreis Rhein-Hunsrück

Ort Förderung letzte 10 Jahre Förderung in 2015
Boppard 2.302.500 €  
Emmelshausen 915.000 € 150.000 €
Gemünden 129.200 € 54.200 €
Kastellaun 2.198.000 €  
Kirchberg (Hunsrück) 1.209.800 € 95.200 €
Lautzenhausen 777.600 €  
Oberwesel 1.141.200 €  
Rheinböllen 1.106.400 €  
Sankt Goar 1.141.600 €  
Simmern/Hunsrück 3.260.000 € 238.100 €
Insgesamt 14.256.300 € 537.500 €
MdB Peter Bleser und MdL Hans-Josef Bracht gemeinsam mit Vertretern der CDU in Kirchberg
MdB Peter Bleser und MdL Hans-Josef Bracht gemeinsam mit Vertretern der CDU in Kirchberg