Hahn-Verkauf: CDU will weiter fliegerische Nutzung!

Geschrieben von Axel Gauer. Veröffentlicht in CDU Gemeindeverband Kirchberg 2016

Die CDU in der Region um den Flughafen Hahn setzt sich mit Nachdruck für eine weitere fliegerische Nutzung ein.

CDU sieht hunderte Arbeitsplätze bei Umwandlung des Flughafens in Gewerbegebiet in Gefahr!

Die CDU im Rhein-Hunsrück-Kreis will weiterhin eine fliegerische Nutzung am Flughafen Hahn. Im Falle einer Umwandlung des Flughafens in ein reines Gewerbegebiet sehen die Christdemokraten hunderte Arbeitsplätze in Gefahr. Einen Schwerpunkt auf Gewerbeansiedlung kommt für die CDU nur in Ergänzung zum Flugbetrieb in Betracht. Angesichts der Medienberichte über die Hahn-Interessenten, die im Falle eines Kaufs eine Umwandlung des Flughafens in ein reines Gewerbegebiet anstreben würden, wirken die jüngsten Aussagen der Ministerpräsidentin für die CDU alarmierend. „Baut die Landesregierung bereits für eine Umwandlung des Flughafens nur noch in einen Verkehrslandeplatz vor und hat sie sich bereits auf das mögliche Aus für den Flughafen eingestellt?“, fragt der Vorsitzende der CDU-Kreistagsfraktion, Wolfgang Wagner. Angesichts der aktuellen Entwicklung blicken die heimischen Christdemokraten mit großer Sorge auf den Verkaufsprozess. „Denn gerade am Flugbetrieb hängen direkt und indirekt hunderte Arbeitsplätze in der Region“, verdeutlicht der Vorsitzende des CDU-Gemeindeverbandes Kirchberg, Bernd Hoffmann.

Dass die weitere fliegerische Nutzung auch nach EU-Recht eine Voraussetzung beim Verkauf des Flughafens Hahn sein kann, bestätigt jetzt der erfahrene CDU-Europaabgeordnete Dr. Werner Langen. Demnach hat die Landesregierung also sehr wohl Einfluss darauf, ob der Flughafen auch zukünftig fliegerisch genutzt wird.

„Malu Dreyer steht das Wasser bis zum Hals. Mit Blick auf den ersten gescheiterten Verkaufsversuch kann man zu den Schlüssen kommen, dass die Landesregierung den Flughafen einfach loswerden will und dann dem Käufer die Verantwortung für die Schließung des Flughafens in die Schuhe schieben will. Das ist mit uns und der ganzen Region nicht machbar“, so der CDU-Landtagsabgeordnete Alexander Licht.

Denn neben dem Verlust von Arbeitsplätzen sieht die CDU auch Steuergelder in Gefahr. Sie verweisen auf Investitionen in Terminal und die für den Flugbetrieb nötige Infrastruktur. „In den Flughafen und den Flugbetrieb sind viele Millionen an Steuergeldern geflossen. Sicher gute Investitionen für den Flughafen und unsere Region", so der CDU-Landtagsabgeordnete Hans-Josef Bracht, der aber auch anmerkt: „Wenn es den Flughafen allerdings nach dem Verkauf in der bisherigen Form nicht mehr geben sollte, wäre das Steuergeld verschwendet.“

Die CDU in der Region um den Flughafen Hahn setzt sich mit Nachdruck für eine weitere fliegerische Nutzung ein!